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Internet Explorer gehört bald der Vergangenheit an

Ist der Internet Explorer am Ende? Nach Aussagen von Microsoft arbeitet man derzeit am „Project Spartan“ einem neuen Browser. Das Unternehmen bestätigt außerdem, dass Adobe an diesem Projekt mitarbeitet und die Entwicklung unterstützt. Neue Open Source?

Internet Explorer kann mit „Project Spartan“ nicht mehr mithalten

internet explorer 10Dass der Internet Explorer vor seinem Aus steht, bestätigt Microsoft nicht. Gleichzeitig erklärt das Unternehmen allerdings, dass nur „Spartan“ eine neue Rendering-Engine mit der Bezeichnung „Edge“ enthalten wird. Der Internet Explorer 11 soll im Vergleich zu Windows 8.1 in seinen wesentlichen Bereichen unverändert bleiben.

Für Windows 10 gab es vergangene Woche eine Vorschauversion. Dort konnte man feststellen, dass die Engine EdgeHTML.dll in der vorgestellten Version bereits enthalten ist. Gleichzeitig wird hier klar, dass sie keine Verbindung zum Internet Explorer 11 erhalten hat. Die Engine wird über eine neue Spezial-URL aktiviert. (about:flags „Enable experimental web platform Features“). Die exakt gleiche URL wird auch bei Chrome verwendet. Dort werden damit experimentelle Webtechniken freigeschaltet.

Der Internet Explorer ist so gut wie tot

Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, was dies für den Internet Explorer bedeutet. Microsoft hält solche Gerüchte zwar für übertrieben. Dieser Einspruch bedeutet vermutlich nur, dass man für die Firmenkunden den Internet Explorer weiter am Leben erhalten möchte. Damit man alte Webanwendungen, die noch auf IE-Technik basieren weiter nutzen kann hat der Softwarehersteller Ende des vergangenen Jahres das Enterprise Site Discovery Toolkit präsentiert. Damals war es nur für IE11 gedacht. Mittlerweile gibt es das Werkzeug für alle Vorgängerversionen bis runter zu IE8.

Produktive Verbindung zwischen Microsoft und Adobe

project spartanWährend Microsoft bei allen Internet Explorern immer alleine gearbeitet hat, erstaunt jetzt die Zusammenarbeit mit Adobe. Bereits seit Monaten bringt sich nach neuesten Informationen Adobe beim Layout des neuen Browsers, aber auch beim Design, der Animationen und der Typografie mit ein. Das Unternehmen ist auch aktiv an der Entwicklung bei den IE-Konkurenten von Microsoft, wie Firefox „Gecko“, Safari „WebKit“ und Chrome „Blink“ beteiligt. Adobe trägt einen wesentlichen Anteil an der Weiterentwicklung des Standards im WWW bei.

Zwei neue Innovationen, die von Adobe entwickelt wurden, sind in der Vorschauversion von Windows 10 bereits enthalten. „Color-Stops“ funktioniert ebenfalls in Chrome und Firefox. Zusätzliche Blending-Modes, die SVG-Filter unterstützen, können auch von der akutellen Chrome Version verstanden werden.

Sicher gibt es viele Anwender, die ganz froh über das Aus des Internet Explorers sind. Vielleicht kann Microsoft auf diesem Weg die verlorenen Kunden wiedergewinnen. Spätestens bei den bereits angekündigten Veranstaltungen im Mai wird es genauere Informationen geben. Dort könnte dann „Spartan“ vermutlich als eigenständiger Browser in seiner fertigen Variante vorgestellt werden.

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