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Smartphone Backup – so geht es richtig!

Wem ist das nicht schon einmal passiert? Man beugt sich nach vorne und plumps, fällt das Smartphone aus der Brusttasche ins Waschbecken oder schlimmer noch in den Pool oder die Toilette. Meist muss die Hardware ersetzt werden. Aber was passiert mit den wichtigen Daten, die man mühevoll auf dem Smartphone gespeichert hatte? Die sind ein für alle Mal verloren. Das muss aber nicht sein, denn mit einem Smartphone-Backup beugt man diesen ärgerlichen Missgeschicken vor.

Sicherheits-Backup für das Smartphone

backup smartphoneMit dem Sicherheits-Backup hat man die Möglichkeit, ein neues Smartphone schnell wieder wie sein vorheriges Gerät einzurichten. Außerdem sind die Daten über Freunde, Geschäftspartner und vieles mehr für jede Eventualität gesichert. Egal was mit dem Smartphone passiert. Die Daten sind auf dem PC sicher hinterlegt. Auch die bereits vorhandenen Apps können nach dem Aufspielen wieder in gewohnter Weise genutzt werden.

Welche Daten sollte man auf alle Fälle mit dem Smartphone-Backup sichern? Bei den Privatanwendern sind vor allem die Kontakte und Termine wichtig. E-Mails müssen nur dann gesichert werden, wenn sie nicht schon automatisch als Kopie in einem anderen Postfach hinterlegt sind. Fotos sind unwiderbringbare Daten, wenn man sie zusammen mit dem Smartphone im Meer versenkt. Daher sollte man auch Videos und persönliche Bilder immer wieder sichern. Natürlich müssen auch die Anmeldedaten per Smartphone-Backup gespeichert werden.

Sicherung des Smartphone-Backups auf Festplatte oder USB-Stick

smartphone backupSticks und Festplatten bieten heute so viel Speicherplatz, dass man sich beim Smartphone-Backup nicht nur auf das Wichtigste beschränken muss. Sie sind die idealen Speichermedien für private Anwender. Wer auch beim Wohnungsbrand oder anderen widrigen Umständen seine Daten sicher wissen möchte, der kann sie in Kopie bei einem Freund deponieren oder in einem Bankschließfach unterbringen. Alternativ dazu bietet sich eine Cloud an. Dort sind die Daten von überall aus abrufbar. Lokale Backups sind unbestritten sicherer vor fremden Zugriff.

Wer seine Daten in einer Cloud ablegen möchte, der findet meist beim Anbieter seines Smartphones die perfekte Lösung für das Smartphone-Backup. Apple zum Beispiel bietet die iCloud, über die Google-Cloud können die Daten gesichert werden und OneDrive ist die richtige Adresse für Windows Phone. Wer sich nicht sicher ist, ob er den Anbieter bei der Datensicherheit vertrauen kann, der sollte sich ein eigenes Konto bei einer Plattform anlegen. Dropbox oder myCloud sind für das Smartphone-Backup empfehlenswert.

Spezielle Optionen der Anbieter zum Smartphone-Backup

Die Smartphone- und Tablet-Anbieter geben den Kunden schon ab Werk die nötigen Optionen mit, um ein lokales Smartphone-Backup durchführen zu können. Bei den Android-Geräten ist es möglich, das komplette System über das Google-Konto zu sichern. Meist befindet sich die entsprechende App bereits auf dem Gerät. Bei Samsung ist das beispielsweise „Kies“. Bei dieser Form von Smartphone-Backup muss man in Kauf nehmen, dass dieses nicht so transparent ist, als wenn man das Betriebssystem selbst zur Sicherung nutzt.

Apple geht den Weg des Smartphone-Backups über die lokale Sicherung durch iTunes. Damit ist es möglich, bei jedem Ladevorgang, ob bei iPhone oder iPad über ein USB-Kabel zum Rechner, die gewünschten Daten zu sichern. Hier bleibt es jedem Nutzer selbst überlassen, ob er die Speicherung lokal vornimmt, ober lieber den Weg zur Cloud wählt. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann die Daten dann zusätzlich noch verschlüsseln lassen. Besonders in der Cloud ist eine Verschlüsselung zu empfehlen, schon alleine wegen der Passwörter, die beim Smartphone-Backup übernommen werden.
Achtung! Das zur Entschlüsselung benötigte Passwort sollte man so aufbewahren, dass man es im Notfall auch wirklich schnell wieder findet. Ohne dieses Passwort ist jedes Smartphone-Backup ansonsten nutzlos. Auch eine Datenrettung durch einen Spezialisten würde in diesem Fall vermutlich ins Leere laufen.

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